Feuerschutzgarnitur

Eine Feuerschutzgarnitur sind für Feuerschutztüren gedacht. Es ist ein Beschlag, das auch Feuer widersteht. Dieser muss spezielle Anforderungen erfüllen. 

So muss Feuerschutzgarnitur nach DIN 18273 gefertigt und geprüft worden sein. Die Prüfung bzw. Erfüllung der norm gilt für alle Bauteile (Garnitur, Türband, Einsteckschloss, Schließblech, Zylinder), die an einer Feuerschutztür verbaut sind.

Wesentliche Kritieren des Feuerschutzbeschlags sind folgende: 

  • Sämtliche Teile und der Aufbau der Feuerschutz-Türgriff-Garnitur müssen so konstruiert sein, dass dadurch nicht das Brandschutzverhalten und die permanente Funktion der entsprechenden Türe nicht negativ beeinflusst werden, sofern diese korrekt montiert worden sind.  
  • Der ungeteilte Vierkantstift muss aus Stahl sein und einen Querschnitt von 9x9 mm aufweisen.
  • Sollten die Feuerschutzgarnituren mit einem unterhalb von 1000°C (300°C bei Rauchschutztüren) schmelzenden Werkstoff bestehen, so müssen sämtliche Funktionsrelevanten Bauteile (Griffe, Kern, Schilder, Rosetten, Befestigungsmittel) mit einem oberhalb von 1000°C (300°C für Rauchschutztüren) schmelzenden Werkstoff angreichert werden. Ausschlaggebend ist die Funktionstüchtigkeit der Tür bzw. des Drückers nach einem Brand.
  • Es muss eine Dauerfunktionsprüfung vollzogen werden (min 200.000 Öffnungs-/Schließvorgänge), die ohne Schäden überstanden werden muss.
  • Der Griff muss eine Unfallvermeidende Endform (z.B. eine Kröpfung/Abrundung zum Türblatt hin) aufweisen, damit diese an einer Feuerschutztür bzw. Tür im Retttungsweg montiert werden kann.